Herzgesundheit (2022)

18. August 2022

Start der bayernweiten Herzinfarkt-Kampagne

Das Jahr 2022 steht unter dem Motto „Hand aufs Herz“. Wir lenken mit dem Bayerischen Staatsministerium die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger durch die Informationskampagne „Hand aufs Herz“ auf die Bedeutung der Herzgesundheit. Hierbei soll auf das Thema Herzgesundheit, insbesondere auf den Herzinfarkt aufmerksam gemacht werden. Ziel ist es, das Wissen zum Herzinfarkt zu erhöhen, das eigene Risiko besser einschätzen zu können und eine gesundheitsförderliche Lebensweise anzuregen, welche die Risikofaktoren für Herzinfarkte vermeidet. Wer sein persönliches Herzinfarkt-Risiko kennt, kann gegensteuern, wenn es notwendig ist.

Doch was passiert bei einem Herzinfarkt und welche Risikofaktoren begünstigen ihn?

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Wer ist betroffen?

Herzinfarkte gehören zu den häufigsten Todesursachen. Im Jahr 2020 starb rund jede dritte Person an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung in Bayern (insgesamt 49.921 Menschen). An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe zugeordnet ist, verstarben insgesamt rund 6.450 Menschen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit steigt mit dem Alter. In Landkreis und Stadt Aschaffenburg wurden 2019 insgesamt 472 Einwohnerinnen und Einwohner mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt.

Wie äußert sich ein Herzinfarkt?

Ein Herzinfarkt ist ein plötzlich einsetzendes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Die Blutgefäße, welche den Herzmuskel versorgen, sind dabei durch Ablagerungen chronisch verengt (Arteriosklerose). Ein Herzinfarkt ereignet sich, wenn ein Gefäß vollständig verschlossen ist. Teile des Herzmuskels erhalten keinen Sauerstoff mehr und sterben ab. Je nach Dauer und Ausmaß des Verschlusses können die Folgen von einer verringerten Herzleistung (Herzinsuffizienz) bis hin zu einem tödlichen Herzversagen reichen.

Das Ausmaß der Symptome ist sehr individuell. Leitsymptome sind Schmerzen im Brustkorb, die häufig in den linken Arm ausstrahlen. Herzrhythmusstörungen, Luftnot, Angstgefühle, Schwindel, Schweißausbrüche sowie Übelkeit stellen weitere Symptome dar. Frauen zeigen bei einem Herzinfarkt häufig unspezifische Symptome wie Übelkeit, allgemeines Unwohlsein, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, Rücken- oder Bauchschmerzen. Bei Bauchschmerzen und Übelkeit wird selten an einen Herzinfarkt gedacht und nicht sofort der Notarzt gerufen. Daher sterben beispielsweise in der Altersgruppe der unter 60-Jährigen in den ersten Krankenhaustagen fast doppelt so viele weibliche wie männliche Infarktpatienten.

Risikofaktoren für einen Herzinfarkt

Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkte könnten vermieden werden. Die wichtigsten Risikofaktoren sind weit verbreitet. Dazu zählen unter anderem ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, hoher Alkoholkonsum, Rauchen oder auch Stress.

Herzgesunde Lebensweise – so schützen Sie Ihr Herz

Hand aufs Herz – kümmern Sie sich um Ihre Herzgesundheit?

Ob unser Herz gesund bleibt, können wir durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Bereits mit wenigen einfachen Maßnahmen kann ein Herzinfarkt vorgebeugt werden. Ein herzgesunder Lebensstil zeichnet sich aus durch eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, das Nichtrauchen, gesunde Blutdruckwerte sowie Entspannung und geregelte Schlaf- und Wachzeiten.

Mehr Bewegung lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren. Setzen Sie sich kleine, realistische Ziele und steigern sich langsam. Bewegen Sie sich moderat, so dass Sie unangenehmen Muskelkater vermeiden, der Sie womöglich in Ihrem Vorhaben ausbremst und zurück wirft.

  • Unsere tägliche Bewegungsstrecke

    Während sich unsere Vorfahren täglich auf einer Strecke von ca. 40 km bewegten, kommt ein durchschnittlicher Büroarbeiter nur auf etwa 1.500 Schritte pro Tag.

    Das Bundesministerium für Gesundheit empfielt Erwachsenen folgende wöchentliche Bewegungseinheit:
    2,5 h moderat-mäßige Bewegung oder 75 Min anstrengend körperliche Bewegung. 6.000 Schritte sind ein gesundes Plus zur Förderung Ihrer Gesundheit. 10.000 Schritte helfen Ihnen, Ihre Gesundheit langfristig und dauerhaft zu verbessern.

  • 3 gesunde Gründe für mehr Bewegung

    1. Bewegung verlängert Ihr Leben
    Bereits 15min Bewegung pro Tag reduzieren Ihr Sterberisiko um etwa 14% und verlängern Ihr Leben um gut drei Jahre.

    2. Bewegung mildert Diabetes
    Schon allein 1.000 Schritte mehr nach dem Essen als bisher, senken Ihren Blutzucker besser als eine normale Diabetes-Pille.

    3. Bewegung hilft gegen Depressionen
    Mehr als 5.000 Schritte pro Tag senken Ihr Risiko für eine Depression um ganze 40% (im Vergleich zu Personen, die < 5.000 Schritte gehen)

  • Auch am Arbeitsplatz lässt sich mehr Bewegung einbinden:

    • Treppe statt Lift
    • Statt Telefon oder Email: kurzer Gang zum/zur Kollegen/Kollegin
    • 2er Meetings im Stehen oder Gehen abhalten
    • Fahrrad statt Auto auf dem Weg zur Arbeit
    • Nicht direkt vor der Haustüre parken
    • aktive Pause: bewusste Bewegung in der Mittagspause
    • Ergonomieregel: Pro Stunde 40 Min Sitzen, 15 Min Stehen und 5 Min Gehen
    • Beim Telefonieren oder Brainstormen aufstehen und die Zeit nutzen, ein paar Schritte zu gehen
    • Motivation ist alles: Schrittzähler helfen dabei, am Ball zu bleiben

Ernährungstipps:

  • Eiweiß/Protein wird durch die Verdauung in seine kleinsten Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt. Diese guten Eiweißquellen sind z. B.: Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Harzerkäse, Putenbrust, Lachs, Quark, Mandeln und Leinsamen
  • Nüsse, Obst, Gemüsesticks sind wahre Energielieferanten und bringen Sie auf gesunde Weise aus dem Energietief.
  • Gesunde Fette sind Bausteine unserer Körperzellen und Träger der fettlöslichen Vitamine E, D, A und K. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-3 Fettsäure hemmt Entzündungen im Körper und hat einen positiven Einfluss auf Herz und Nervensystem.

 

Getränketipps:

  • Espresso oder schwarzer Kaffee geben uns nicht nur einen Energieschub und erhöhen Konzentration und Aufmerksamkeit, Koffein ist auch ein Fettstoffwechsel-Turbo, der über das Hormon Noradrenalin die Fettverbrennung ankurbelt.
  • Mindestens 2 l Wasser sind die tägliche Empfehlung. Wer dem Geschmack so gar nichts abgewinnen kann, freundet sich vielleicht mit Infused Water an: egal ob Minze, Blaubeeren, Orangen- oder Zitronenscheiben – kleine gesunde Geschmackslieferanten bringen eine besondere Note mit sich und liefern gleichzeitig etwas fürs Auge.
  • Ungesüßte Tees oder Saftschorlen, die einen großzügigen Anteil an Wasser enthalten (mind. 3:1 Wasser zu Saft) sind ebenfalls gute Alternativen zum Wasser trinken.

 

Ernährungsfallen – Essen:

  • Süßigkeiten sind absolut verlockend, egal ob für bessere Laune oder den kleinen hunger zwischendurch. Das Gemeine daran: außer viel Kalorien und Zucker lassen sie nicht viel zurück, der Hunger kehrt blitzschnell zurück und das Gehirn meldet Lust auf mehr ein Teufelskreis.
  • Fettiges Essen macht unseren Körper richtig schlapp. Denn fettiges Essen benötigt viel Energie, um verdaut zu werden. Diese Energie fehlt dann im Umkehrschluss im Gehirn.
  • Zu viele ungesunde Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel unseres Körpers sehr schnell ansteigen – und ebenso schnell wieder absinken. Der Hunger kommt rasch wieder zurück, die Energie sinkt durch den abfallenden Blutzuckerspiegel ebenso schnell wieder ab und es bleiben leere Kalorien zurück.

 

Ernährungsfallen – Getränke:

  • Energydrinks und andere Softdrinks sind echte Energie”killer”. Denn der darin enthaltene Zucker gibt nur kurzfristige Energie und übersteigt zudem bereits mit einer Dose den empfohlenen Tagesbedarf an Zucker.
  • Latte Macchiato und andere Kaffeegetränke mit viel Milch sind echt Kalorienbomben, so hat z.B. ein Latte Macchiato mit Vollmilch über 130kcal. Vorsicht bei fettarmer Milch: diese liefert zwar weniger Kalorien, dafür aber mehr Kohlenhydrate!
  • gekaufe Smoothies sind wahre Zuckerfallen: neben dem natürlichen Fruchtzucker wird hier meistens noch nachgesüßt, so dass der reine Zuckergehalt mit der selben Menge an Cola mithalten kann. Und auch die Menge des Fruchtzuckers hat es in sich: denn mal ehrlich, wer isst 3 Bananen, 5 Äpfel, 13 Blauberen, 1 Birne und 1 Orange hintereinander.

Stress präventiv vorbeugen oder aktiv dagegen vorgehen – ganz egal, wo Sie sich einordnen – tun Sie sich etwas Gutes und werden selbst aktiv. Neben einfachen Entspannungstechniken für zuhause sind es auch kleine Veränderungen bei Routineabläufen, die Ihnen mehr Entspannung und positive Energie liefern können. Hier stellen wir Ihnen zwei Indikatoren zur Stressreduktion vor:

  1. Schlaf
    Guter Schlaf ist dabei ein wertvoller Indikator für unsere Gesundheit. Versuchen Sie einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus einzuhalten, der Ihnen auf die Dauer beim Einschlafen und Aufstehen helfen wird. Trinken Sie keinen Alkohol vor dem Schlafen gehen und vermeiden Sie intensive, sportliche Betätigung, um ihr autonomes Nervensystem zur Ruhe kommen zu lassen. Auch spannende Filme oder zu lange Zeit vor dem PC oder Smartphone verhindern ein gutes Einschlafen. Und nicht zu letzt: versuchen Sie mind. 6 h, im Idealfall um die 8 h zu schlafen.
  2. Entspannung
    Sie können sich weder für Yoga noch QiGong begeistern? Entspannung bedeutet nicht zwangsläufig das Erlernen einer fernöstlichen Technik, sondern kann bereits durch kleine Kniffe erlernt werden. Setzen Sie sich bewusst mit Ihren Stressoren auseinander und beginnen Sie Rituale/ feste Gewohnheiten zu installieren und zu pflegen. Auch das Einüben von einfachen Atmungsübungen hilft Ihnen dauerhaft, um Stress zu reduzieren.

Rauchen gehört neben Bluthochdruck und Hypercholesterinämie (Fettstoffwechselstörung) zu den Top 3 Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit. Knapp 60% aller aufgetretenen Herzinfarkte hätten vermieden werden können, wenn die Risikofaktoren nicht vorgelegen hätten. Sie möchten mit dem Rauchen aufhören, wissen aber nicht wie? 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet eine Vielzahl an Informationen dazu: www.rauchfrei-info.de

Eine gute Unterstützung gibt es auch über das “Rauchfrei”-Programm. Hierbei handelt es sich um ein wissenschaftlich erprobtes Gruppenprogramm zur Tabakentwöhnung: www.rauchfrei-programm.de

Erste Hilfe bei Herzinfarkt

  • Sofort den Rettungsdienst alarmieren (Notruf 112)
  • Beruhigen Sie die Person und lassen Sie sie nicht allein!
  • Schonend und bequem mit erhöhtem Oberkörper lagern
  • Enge Kleidung (z.B. Krawatte, Hemdkragen, Gürtel) öffnen
  • Anstrengungen, Aufregung und Unruhe unbedingt vermeiden (Betroffenen bei Bedarf abschirmen)
  • Bei Bewusstlosigkeit und fehlender normaler Atmung  beginnen Sie nach dem Notruf unverzüglich mit der Herzdruckmassage

Kennen Sie Ihr persönliches Risiko?

Gesundheitlicher Check-up

Auch die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen ist sinnvoll, um Erkrankungen wie Herzschwäche, Bluthochdruck oder Gefäßverengung frühzeitig zu erkennen. 

Ihr Gesundheits-Check-up ist eine Leistung für gesetzlich Versicherte, der von Ihrer Krankenkasse bezahlt wird. Dabei sollen Erkrankungen wie Herzprobleme frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Gesundheitliche Risiken und Vorbelastungen werden dabei abgefragt und frühzeitig erkannt. Zwischen 18 und 34 Jahren wird eine einmalige Gesundheitsuntersuchtung von der Kasse bezahlt, ab 35 Jahren wird eine regelmäßige Gesundheitsuntersuchung alle 3 Jahre bezahlt.

Alle weiteren Informationen zum Gesundheits-Check-up erhalten sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

 

Sind Sie neugierig geworden und möchten noch mehr zum Thema Herz wissen? Dann schauen Sie doch einmal auf  www.handaufsherz.bayern vorbei! Dort finden Sie weitere Informationen und Angebote zur Herzgesundheit.

Regionale Veranstaltungen zur Herzgesundheit

Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – deshalb sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Da der letzte Erste-Hilfe-Kurs meist schon länger zurückliegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen, um für den Notfall gewappnet zu sein. 

Hier setzt die gemeinsame Aktion der Feuerwehr Landkreis Aschaffenburg, des Bayerischen Roten Kreuz, des Malteser Hilfsdiensts und des AED rettet Leben e.V. unter dem Dach der Gesundheitsregionplus an. Die Aktion wird an zwei Terminen stattfinden. Der Termin für die Aktion in der Stadt Aschaffenburg befindet sich derzeit noch in der Abstimmung, soll aber voraussichtlich im Herbst stattfinden.

Am Samstag 27.08.2022 ab 14 Uhr informieren sieben Teams in insgesamt sieben Gemeinden über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Trainings für Jung und Alt. Durch das Reanimationstraining wird das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufgebaut und Hemmschwellen abgebaut.

Alle Interessenten sind herzlich willkommen, sich über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren und Hand anzulegen.

Datum, Uhrzeit: Samstag, 27.08.2022 14:00 Uhr

Ort: 

  1. Auf dem REWE Parkplatz / Eingangsbereich (REWE Kornelius Golbik oHG) in Mömbris
  2. Im Naturschwimmbad in Heigenbrücken
  3. Auf dem Marktplatz in Schöllkrippen
  4. Im Waldschwimmbad in Rottenberg
  5. Auf dem Gelände des MainParksee in Mainaschaff
  6. Im Waldschwimmbad in Stockstadt
  7. Am Wasserturm in Kahl a.Main

Umsetzung/Dozent: Mitglieder der örtlichen Feuerwehr bzw. BRK Wasserwacht/Bereitschaft

Teilnahme ist kostenlos.

Der signalrote Infobus, der von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufenen Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“, macht Station am Infobus auf dem Markplatz der Stadt Aschaffenburg.

Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit Fachärztinnen und -ärzten für Neurologie und Kardiologie des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau offene Fragen rund um die Themen Diabetes, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu klären. Zusätzlich können sie ihr persönliches Risiko für Diabetes, Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen lassen. Hierfür werden beispielsweise Blutdruck und Blutzuckerwerte gemessen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren.

Datum, Uhrzeit: Freitag, 23.09.2022 10:00 – 14:00 Uhr

Ort: Marktplatz Stadt Aschaffenburg

Umsetzung/Dozent: Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gGmbH

Teilnahme ist kostenlos.

Wohlbefinden und Darmgesundheit sind eng miteinander verknüpft. Egal ob Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder sonstige Beschwerden – neben Stress, mangelnder Bewegung und Medikamenten beeinflusst die Ernährung unsere Darmbakterien und damit auch die Darmgesundheit am meisten. Für einen gesunden Darm spielen Ballaststoffe, Sauermilchprodukte und fermentiertes Gemüse dabei eine zentrale Rolle. Wie Sie sich und Ihrem Darm durch eine “darmgesunde” Ernährung und Lebensweise Gutes tun erfahren Sie praxisnah in diesem Kochworkshop. Nach einem Kurzvortrag bereiten Sie u. a. eine Mandel-Erbsensuppe, gebackene Bohnen mit Schafskäse, Nudelnester mit Brokkoli und Gorgonzola, kalte Buttermilch-Gerstensuppe mit Beeren und Bananen-Nuss-Muffins gemeinsam zu.

Datum, Uhrzeit: Mittwoch, 26.10.2022 18:00 – 21:30 Uhr

Ort: vhs-Haus, Luitpoldstr. 2, 63739 Aschaffenburg, EG Küche

Umsetzung/Dozent: Renate Bleistein, VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Anmeldung unter: Herzgesund genießen: Mediterrane Gerichte fürs Herz – VHS Aschaffenburg (vhs-aschaffenburg.de)

Wie entstehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und was kann ich tun, um diesen vorzubeugen?

Der regionale Gesundheitsbericht zeigt: In Landkreis und Stadt Aschaffenburg wurden 2019 insgesamt 472 Einwohnerinnen und Einwohner mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt. Zu oft kommt es zum Herzinfarkt. Herr Dr. Mark Rosenberg, Chefarzt des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau nimmt sich dieses Themas an. Er beschreibt wie man einen Herzinfarkt erkennen, behandeln und vor allem vermeiden kann. Ein gesunder Lebensstil und eine rechtzeitige Früherkennung können oftmals Schlimmeres verhindern. Ziel ist es daher, die Bürger vor Ort über die Gesundheit des Herzens zu informieren und sensibilisieren.

Zudem haben Sie die Möglichkeit unter professioneller Anleitung die Reanimation zu üben und sich im Foyer an den Ständen der AOK Aschaffenburg, des Malteser Hilfsdiensts, des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. und der Gesundheitsregionplus auszutauschen und Fragen zu stellen.

Datum, Uhrzeit: Dienstag, 22.11.2022 19:00 – 20:30 Uhr

Ort: vhs-Haus, Luitpoldstr. 2, 63739 Aschaffenburg, Saal

Umsetzung/Dozent: Herr PD Dr. med. Mark Rosenberg,

Anmeldung erbeten unter: Herzinfarktprävention – VHS Aschaffenburg (vhs-aschaffenburg.de)

Teilnahme ist kostenlos.

Frauen und Männer sind nicht gleich; dass wissen wir alle.

Doch neben den biologischen Unterschieden hat sich auch in der Medizin in den letzten Jahrzehnzehnten die Sichtweise enorm geändert. Gerade bei der Prävention, Diagnose und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben wir viel hinzugelernt. In den 80-ger Jahren lagt die Sterblichkeit bei Frauen mit Herzinfarkt weltweit deutlich höher als bei Männern; mittlerweile auf vergleichbarem Niveau. Die Ursachen von Herzinfarkten als auch die Symptome unterscheiden sich teilweise erheblich, so dass die Diagnostik manchmal eine Herausforderung ist. Auch bei der Therapie gibt es dabei eine Menge zu beachten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen und neugierig geworden sind, würde ich mich freuen Ihnen darüber berichten zu können und freue mich auf Sie.

Datum, Uhrzeit: Dienstag, 29.11.2022 19:00 – 20:30 Uhr

Ort: vhs-Haus, Luitpoldstr. 2, 63739 Aschaffenburg, Saal

Umsetzung/Dozent: Frau PD Dr. med. Dorette Raaz-Schrauder

Anmeldung erbeten unter: Herzinfarkt bei Frauen und Männern, was ist anders? – VHS Aschaffenburg (vhs-aschaffenburg.de)

Teilnahme ist kostenlos.

Das Medienhaus Main-Echo berichtet in mehreren Artikeln über das Thema Herzgesundheit in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der AG Herzgesundheit der Gesundheitsregionplus Landkreis und Stadt Aschaffenburg.

Alle Folgen der Serie lesen Sie unter: https://www.main-echo.de/herzgesundheit/

In den Bewegungs- und Gesundheitsangeboten der Volkshochschule erfahren Sie aktiv, was alles zu einem gesunden Lebensstil gehört, wie Sie Stress abbauen, Ihren Körper wahrnehmen und sich ausgewogen ernähren können.

Hier geht’s zum Programm der Volkshochschule Aschaffenburg

Hier finden Sie die Gesundheitskurse der AOK Bayern

Regionale Krankenkassen bieten zertifizierte Kurse nach § 20 SGB V an und können deshalb von diesen erstattet werden. Ihre Krankenkasse berät Sie gerne dazu.

Projektberichte

Herzgesunde Angebote in der Region

Auch über den Aktionszeitraum hinaus gibt es in der Region viele Möglichkeiten in Bewegung zu bleiben:

  • Bewegung im Park mit Angeboten zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems 
  •  

Regionale Krankenkassen bieten zertifizierte Kurse nach § 20 SGB V an und können deshalb von diesen erstattet werden. Ihre Krankenkasse berät Sie gerne dazu.

Broschüren zum Download

Tipps für eine herzgesunde Lebensweise
Der Herzinfarkt bei Frauen
Was tun gegen Stress?
Einfluss der Psyche auf das Herz
© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Aktuelles

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