Pflegeausbildung

25. Mai 2023

Viele Jugendliche stellt die Berufswahl vor eine große Herausforderung, denn einen Beruf zu finden, der gleichermaßen materielle wie persönliche Bedürfnisse erfüllt, ist nicht einfach. Ein Berufsfeld, das neben sicheren Zukunftsaussichten auch gute Aufstiegschancen bietet, ist die Pflege.

Die Ausbildung bietet sich auch insbesondere für Quereinsteiger an, die bereits erste Erfahrungen in einem anderen Beruf gesammelt haben.

Mit der generalistischen Pflegeausbildung werden die bisherigen Ausbildungsgänge Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege zusammengeführt.

Das bedeutet für dich eine deutlich höhere Ausbildungsqualität dank besserer Anleitung und Begleitung sowie die Möglichkeit, mit nur einer Ausbildung alle Karrierewege zu beschreiten. Wie das genau funktioniert und welche Lehrinhalte dazugehören, erfährst du hier.

Mit dem Pflegeberufegesetz 2020 wurden die Ausbildungen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zur generalistischen Pflegeausbildung zusammengeführt. Generalistische Pflegeausbildung bedeutet, dass Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen betreut werden. So bekommen die Auszubildenden einen Einblick in sämtliche Bereiche der Pflege und können herausfinden, welcher ihnen am besten gefällt. Danach können sie entscheiden, ob sie lieber in einem Krankenhaus, einer Kinderklinik, einem Pflegeheim oder bei einem ambulanten Pflegedienst arbeiten möchten, und können z. B. auch flexibel in einen anderen Versorgungsbereich oder sogar in ein anderes EU-Land wechseln.

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann dauert drei Jahre und gliedert sich in 2.100 Stunden theoretischer Unterricht und 2.500 Stunden praktische Einsätze. Sie endet mit der staatlichen Prüfung, bestehend aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

Pflegeausbildung ist kostenlos. Es muss kein Schulgeld bezahlt werden und die Auszubildenden erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung. Diese beträgt z. B. bei einem Träger des öffentlichen Dienstes im 1. Lehrjahr entsprechend dem TVAöD (Stand 2022) ca. 1.190 EUR.

  1. Der mittlere Schulabschluss oder 
  2. der Mittelschulabschluss zusammen mit dem Nachweis
    a) einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer oder
    b) einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung in der Pflegefachhilfe (Krankenpflege, Altenpflege) oder 
  3. der erfolgreiche Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung.

Die neue Pflegeausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie beruflicher Praxis. Die praktische Ausbildung findet zum größten Teil bei einer Ausbildungseinrichtung, dem sogenannten Träger der praktischen Ausbildung, statt. Sie umfasst Einsätze in allen Versorgungsbereichen:

  •           – im Krankenhaus
  •           – in Pflegeeinrichtungen
  •           – bei ambulanten Pflegediensten
  •           – in der psychiatrischen Pflege
              – in der Kinder- und Jugendpflege


Mehr Informationen bekommst du hier.

Um die Integration des Themas „Pflege“ in den Unterricht so einfach wie möglich zu machen, gibt es hier eine Broschüre sowie mehrere Online-Arbeitsblätter.

Organisieren Sie mit Pflegeeinrichtungen in Ihrer Nähe einen Vortrag, Aktionstag an Ihrer Schule oder Betriebserkundung. Mit Workshops, Spielen, Vorträgen und Gesprächen erfahren die Schülerinnen und Schüler an der Schule von erfahrenem Lehrpersonal und Pflegefachpersonen, was Pflege ist und wie sie funktioniert. Praktische Übungen machen Spaß und vermitteln einen nachhaltigen Eindruck.

Ausbildungsverbund Pflege Aschaffenburg

Der 2019 gegründete Verbund mit seinen Partnern ermöglicht es angehenden Pflegefachkräften, die Praxiseinsätze während der Ausbildung in der Nähe ihres Wohnortes in Landkreis und Stadt Aschaffenburg zu absolvieren.

„In der Region für die Region Pflegekräfte ausbilden,“ lautet das Motto dieser Zusammenarbeit.

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