Sonnenschutz anpassen dank UV-Index-Tafeln
Unsere Sonne ist lebenswichtig, ohne sie wäre ein Leben auf der Erde nicht denkbar. Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern zusammen mit den Gesundheitsregionenplus das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an sowie die passenden Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern und der Gesundheitsregionplus Landkreis und Stadt Aschaffenburg über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Alexander Starz, Direktor der AOK Aschaffenburg.
Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise in den Freibädern im Landkreis und der Stadt Aschaffenburg. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.
UV-Index gibt Orientierung
Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bereits ab einem UVI von 3 (mittel) braucht die Haut Schutz. Vorrang haben Schatten und geeignete Kleidung, für unbedeckte Hautstellen empfiehlt sich zusätzlich Sonnencreme. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent vermindern. Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme. Bei der Kleidung gilt: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist und Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen.
Aufstellung im Landkreis Aschaffenburg
Nachdem im Jahr 2025 bereits die erste UV-Index-Tafel im Freibad Aschaffenburg aufgestellt wurde, folgen im Jahr 2026 zahlreiche Tafeln in den Freibädern im Landkreis. Am 7. Juli 2026 überreichten Alexander Starz und Landrat Dr. Alexander Legler, Vorsitzender der Gesundheitsregionplus, die Tafel im Waldschwimmbad Stockstadt.
Internet-Tipps:
